Die Ersten gemeinsamen Schritte mit einem Welpen - Teil 2

Nach unserem letzten Beitrag, wie man dem Hund Sicherheit geben kann, kommt nun etwas, wie man mit dem jungen Hund zusammen wachsen kann. Damit eine harmonische Mensch Hund Beziehung entstehen kann.

Für einen Welpen gibt es viel Neues. Viel Neues muss aber auch verarbeitet werden. Um dem Welpen dabei helfen zu können, braucht er viel Ruhe. Draußen im Wald oder in der Stadt gibt es an jeder Ecke etwas zu entdecken. Um hier die Reize nicht zu überfluten, bietet es sich auch mal an, den Kleinen auf den Arm zu nehmen. So fühlt er sich sicher und geborgen und hat die Möglichkeit, gemeinsam mit seinem Menschen die Welt zu erkunden und die Reize in Ruhe verarbeiten zu können. Gemeinsam mit dem Welpen geht es dann auf Abenteuerjagd. Dabei können Besuche in Cafe´s, Restaurants, Tierarzt oder allein nur ein Ausflug in die Stadt, schon für beide zum großen Abenteuer werden. Auch bloßes gemeinsames Beobachten, der Umgebung, kann für den Welpen schon ein Abenteuer sein. Fühlt sich mein kleiner Welpe schon an den besuchten Orten sicher und geborgen, so kann man auf weitere Entdeckungstour gehen. Ob sich der Kleine sicher und geborgen fühlt merkt man, wenn er sich entspannt und zur Ruhe kommt. Die Entdeckungstour könnte zum Beispiel gemeinsames Suchspiel sein, man entdeckt zusammen einen Baumstamm und lernt gemeinsam, was man tolles damit machen kann. Man kann drauf klettern oder drüber balancieren wobei hier der Mensch ihm die notwendige Sicherheit und Hilfe gibt. Vormachen ist die beste Art den kleinen Vierbeiner zu animieren, etwas nach zu machen. Gemeinsam auf die Jagd nach Futter zugehen ist für den kleinen Welpen das Größte. Hier kann man durch den Futterbeutel oder durch einen tollen Keks die Aufmerksamkeit des Welpen auf sich ziehen. Gerade wenn sein großer Begleiter den Futterbeutel oder den Keks selbst gefunden hat, lernt der Kleine ehr dem Menschen zu folgen.

Auch andere Tiere kennen zu lernen ist schon spannend, so kann ein kleiner Ausflug z.B. in den Zoo, zur Safari werden. Am besten nimmt man hier auch den Welpen für den Anfang und bei aufregenden Situationen, auf den Arm. So gibt man ihm die notwendige Sicher- und Geborgenheit und stärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund.

Zu Hause oder in für den Welpen sicheren Umgebungen, sind Jagdspiele bei den kleinen Fellknäulen sehr beliebt. Den geliebten Futterbeutel schnell von A nach B über den Bodenziehen und versuchen ihn zu schnappen, erfreuen hier nicht nur das Welpen Herz, sondern auch das Herz seines Menschen. Langsam kann man den Kleinen auch dazu animieren, den Futterbeutel zu bringen. Dazu wirft man ihn ein wenig weg und der Welpe läuft zu dem geliebten Futterbeutel hin. Sobald er zusammen mit dem Beutel den Rückweg antritt und auf einen zu tappst, freut man sich überschwänglich, um den Welpen in seinem Handeln zu bestätigen. Für den kleinen Vierbeiner lohnt es sich um so mehr, wenn er danach auch eine Belohnung aus dem Futterbeutel bekommt oder ihn auch gar leer fressen darf.

Die spannenden Abenteuer können besonders gut verarbeitet werden, wenn man gemeinsam mit dem flauschigen Vierbeiner kuschelt und sich z.B. mit ihm zusammen vor dem Sofa auf den Boden legt. Dabei helfen dem Welpen besonders lange und langsame Streichbewegungen oder das Massieren von Ohren finden einige auch sehr entspannend. Dabei darf man auch mal unauffällig in die Ohren schauen, die Schnute auf machen und die Pfötchen kontrollieren.

Nach so einem aufregenden Erlebnis braucht der Kleine auch mal Ruhe. Dazu bietet sich wie schon einmal erwähnt, seine sichere Höhle an. In der er das Erlebte im Schlaf weiter verarbeiten kann. Gute Nacht!

Die Ersten gemeinsamen Schritte mit einem Welpen 01.11.2016

Teil 1

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